HL. Bestattungen - Grabgestaltung
HL. Bestattungen - ...wo Menschlichkeit noch wichtig ist...
 
Grabgestaltung  

Der erste Grabschmuck besteht meistens aus den Gestecken und Kränzen der Trauerfeier. Diese sollten in der Regel erst dann entsorgt werden, wenn sie wirklich verwelkt und unansehnlich wirken.  

Ein Wahl- oder Reihengrab können Sie individuell nach Ihren Vorstellungen gestalten. Allerdings sollte hier die jeweilige Friedhofssatzung beachtet werden, denn nicht jede Grabgestaltung ist auch erlaubt. Sie sollte aber dennoch geschmackvoll und nicht zu pflegebedürftig sein. Gefärbter Rindenmulch sieht immer dekorativ aus und erspart aufwendiges Unkrautentfernen. Oft wird ein Grab, je nach Jahreszeit und Angebot mit Blumen bepflanzt. Im Winter wird es dann mit Tannenreißig abgedeckt. Eine Vase mit bunten Blumen oder eine schöne Grablaterne dürfen auf einem Grab ebenso wenig fehlen, wie ein kleines Gesteck an einem Gedenktag. Als Grabeingrenzung kann eine Einfassung vom Steinmetz angebracht werden oder Sie pflanzen Buchs außen herum.

 
Eine intensive Pflege kann aus beruflichen oder persönlichen Gründen auch einmal nicht mehr möglich sein. Hier können Sie ein Floristikgeschäft mit der Grabpflege beauftragen. Dieses schließt mit Ihnen einen Dauergrabpflege-Vertrag ab, in dem Bepflanzungswünsche, Dauer der Pflege und Besonderheiten festgelegt werden. Oft müssen die gesamten Kosten im Voraus für die komplette Laufzeit gezahlt werden. Dies ist meist eine stattliche Summe, aber notwendig, wenn keine Pflege des Grabes mehr gewährleistet werden kann. Bitte überlegen Sie sich im Vorfeld, bevor Sie ein Grab kaufen, ob Sie das Grab immer pflegen können. Vor allem der Sommer kann da zur Herausforderung werden, wenn es richtig heiß und trocken bleibt und Sie jeden Tag gießen gehen müssen. Ansonsten raten wir an, lieber ein Gemeinschaftsgrab mit Namensnennung zu erwerben. Die Friedhofsverwaltung setzt eine gesicherte Pflege voraus, denn ein ungepflegtes Grab ist nicht erwünscht. Sollte dies einmal der Fall sein, dann werden Sie angeschrieben, mit der Bitte um Behebung des Mangels. Wenn dieser nicht behoben werden sollte, hat die Friedhofsverwaltung das Recht, eine Strafgebühr zu verlangen.       







Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird
wenn sie erst Schmetterlinge sind,
sie würden ganz anders leben:
froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller.
Der Tod ist nicht das Letzte.
Der Schmetterling ist das Symbol der Verwandlung, Sinnbild der Auferstehung.
Das Leben endet nicht, es wird verändert.
Der Schmetterling erinnert uns daran:
“dass wir auf dieser Welt nicht ganz zu Hause sind”.
(H. Böll)